„Niemals hätte ich gedacht, dass eine Klarinette die menschliche Stimme so imitieren könnte, wie Sie es tun.“
W. A. Mozart über Anton Stadler
Nicht nur die Orgel und das Klavier üben für Jochen Lewitz eine besondere Faszination aus, sondern auch die Klarinette.
Alle drei Instrumente haben ihre Eigenarten – und doch sprechen sie auf ganz unterschiedliche Weise.
Orgel und Klavier leben von Tasten und Klangfülle, die Klarinette hingegen atmet.
Sie singt, sie flüstert, sie erzählt.
Die Klarinette unterscheidet sich vor allem dadurch, dass sie mit Luft und Rohrblatt den Ton formt – und nicht mit Pfeifen oder Saiten. (Sagte einmal ein aufmerksamer Zuhörer nach einem Konzert.)
Zur Klarinette fand Jochen Lewitz über die Faszination für ihren warmen, wandlungsfähigen Klang. Sie verbindet Tiefe mit Leichtigkeit, Virtuosität mit Melancholie. Wann immer sich die Gelegenheit bot, vertiefte er sich in ihr Repertoire – von klassischer Literatur bis zu freien Improvisationen.
Die Klarinette eröffnete ihm eine neue klangliche Dimension: unmittelbarer Ausdruck, atmende Phrasen, eine fast menschliche Stimme im Instrument.
So wurde sie zu einer wichtigen Erweiterung seines musikalischen Schaffens – als Soloinstrument ebenso wie im kammermusikalischen Zusammenspiel.
Tauchen Sie mit mir ein in die klangliche Welt der Klarinette
und lassen Sie sich von ihrer Wärme und Beweglichkeit berühren.